Sonntag, 5. Dezember 2010

Lumbini und weiter nach Varanasi


Wie gesagt bin ich dann morgens in den Bus nach Lumbini. Eigentlich wollte ich direkt zur indischen Grenze und von dort weiter nach Varanasi. Da aber die Busse von der Grenze 10 Stunden brauchen muss ich irgendwo einen Stopp machen. Und die Grenzstädte sind einfach nur Drecklöcher. Die nächste Stradt in Indien (3 Std. von der Grenze) ist dann nur ein großer Truck- bzw. Busstop. Daher habe ich mich für Lumbini entschieden. Dies ist nicht ganz 30 Km von der indischen Grenze entfernt. Außerdem wurde hier Budda geboren und entsprechend gibt es hier natürlich Tempel, Stupas, etc. Am Nachmittag bin ich dann nach über 6 Stunden Busfahrt in Lumbini angekommen. irgendwie habe ich mir wohl zu viel versprochen. Weil toll ist es hier auch nicht. Aber naja, ist das kleinere Übel der ganzen Städte. Ich habe mir dann noch schnell die Sehenwürdigkeiten angeschaut. War mit 2 Stunden relativ schnell erledigt, denn viel gibt es hier nicht zu sehen.
Am nächsten Morgen gings dann wieder früh los, um 6 Uhr Richtung indische Grenze. Um halb 8 hatte ich dann alle Grenzformalitäten erledigt, wobei einer der Grenzer wohl entweder verwirrt oder neu war. Er hat mir nämlich erstmal nen Ausreisestempel in mein Visa gepackt. Das hat der andere dann durchgestrichen und den passenden Einreisestempel eingetragen. Danach wurde ich auch schon von irgendeinem Typen angesprochen, der einen Jeep nach Varanasi fährt. Dies dauert angeblich nur 6 anstatt 12 Stunden. Nach ein wenig verhandeln habe ich mich dann dafür entschieden, da die Reise im Jeep in der Regel bequemer als der Bus ist. Wobei ich ihm weder die 6 Stunden, noch die Abfahrt um 8 wirklich geglaubt habe. Aber naja, Ziel war ja am frühen Abend in Varanasi anzukommen und das ist auf jeden Fall möglich. Und da mir andere Touristen gesagt haben, dass sie mit dem Bus 12 bis 14 Stunden gebraucht haben ist der Jeep auf jeden Fall die bessere Alternative. Wir sind dann auch relativ zeitig (20 vor 9) los. Auf den ersten Blick hat sich dann nicht viel geändert. Die Landschaft war ziemlich gleich und auch die Lebensverhältnisse sahen in den Dörfern auf den ersten Blick gleich aus. Was einem aber aufgefallen ist, sind die vielen Menschen. Hier ist einfach viel mehr los. Und mehr Autos gibt es auch, wobei sich dies auf ähnliche Fabrikate wie in Nepal beschränkt. Ausländische Autos sieht man weiterhin kaum. Die Straßenverhältnisse waren dann mal wieder schrecklich und so hat die Fahrt am Ende gut 9 Stunden gedauert. Aber immerhin bin ich in Varanasi angekommen. Dort bin ich dann gleich zum Guesthouse was mir von der Belgierin, mit der ich Trekken war, empfohlen wurde. Die hatten auch noch ein Zimmer. Dieses ist wieder mal ziemlich basic, kostet aber auch unter 4 Euro. Wobei es auch hier, wie schon in Lumbini, nur Bucket Hot Water gibt. Wenn ich also duschen will bekomm ich nen Eimer heißes Wasser, aus den Leitungen kommt nämlich nur kaltes. Ich habe dann nur noch schnell im Restaurant des Guesthouses und habe meine Emails gecheckt. Damit war der Tag auch schon gelaufen.

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