Das Hostel lag mitten in Peking, direkt neben der Verbotenen Stadt. Auch hier gabs für mich wieder ein Einzelzimmer. Nach einer Dusche, Wäsche waschen und ähnlichem Kram gings dann zu einem kurzen Meeting um die nächsten Tage zu planen und zu einem super Abendessen mit Pekingente. Und das Ganze für gerade mal 3 Euro. China ist bisher schonmal super und sehr interessant. Damit war der erste Tag auch schon erledigt.
Leider sprechen hier aber scheinbar noch weniger Leute englisch als in Russland. Außerdem ist wie schon erwartet Facebook nicht erreichbar und zusätzlich auch Blogspot. Daher konnte ich mein Blog nicht updaten und musste auf meinem Laptop alles vorschreiben. Naja, zumindest Fotos kann ich weiterhin auf Picasa hochladen. Hoffentlich klappt das mit dem Blog dann wieder in Nepal. Wobei wir auch schon beim nächsten Thema sind. Die Planung was in China zu tun ist. Als schwierig stellte sich leider der Trip durch Tibet von Lhasa nach Kathmandu heraus. Ich habe hierzu ein paar Emails verschickt und wollte dann noch zum Tourorganisator von Vodkatrain, doch dazu später mehr. Erstmal weiter über Peking. Peking an sich ist leider vollkommen von Smog verhangen. Man sieht eigentlich den ganzen Tag die Sonne nicht.
Am zweiten Tag ging es erst ins Capital Museum und anschließend zur Verbotenen Stadt. Leider waren Fotos von der verbotenen Stadt suboptimal, da es zum einen total überfüllt und zum anderen total grau wegen des Smogs war. Eine nette Abwechslung war immerhin der Garten innerhalb der verbotenen Stadt. Wegen der vielen Bäume war die Luft hier wesentlich besser als sonst den ganzen Tag. Die verbotene Stadt an sich ist riesig, es dauerte über 2 Stunden um die Zentralachse entlang zu laufen. Und danach brauchte ich auch was gutes zu Essen. Wir sind dann in ein Hot Pott Restaurant. Dort bestellt man einige rohe Sachen und bekommt einen Topf mit gewürzter, kochender Flüssigkeit um die Sachen zu garen. Dabei zeigte sich wieder was ich am chinesischen Essen am besten finde. Man bestellt zusammen verschiedene Sachen und nimmt sich dann von allem etwas. Leider bedarf das Essen mit Stäbchen noch ein wenig Übung. Ich habe es im Gegensatz zu vielen anderen immerhin geschafft mich nicht vollzukleckern. Am Abend sind wir dann in eine Akrobatikvorstellung. Diese war echt gut. Am Ende sind bis zu 5 Motorradfahrer in einer Kugel rumgefahren. War schon beeindrucken.
Am dritten Tag endete der offizielle Teil meiner geuchten Reise. Ich und einige andere aus unserer Gruppe hatten jedoch im Vorfeld schon eine Tour zu Chinesischen Mauer gebucht. Leider hat es den ganzen Tage geregnet. Das hatte zwar den Vorteil, dass nicht ganz so viele Touristen unterwegs waren, doch Spaß hat es nicht wirklich gemacht. Wir waren daher auch nicht ganz so lange dort. Nach meiner Rückkehr bin ich dann in ein anderes Zimmer gewechselt. Mein Einzelzimmer war nämlich nur bis zur Nacht von Samstag auf Sonntag gebucht. Da das Hostel aber eine gute Lage hatte und auch sonst nett und sauber war habe ich mich entschieden erstmal dort zu bleiben. Ich bin jedoch in ein Viererzimmer, da dieses wesentlich günstiger war. Damit war quasi der erste Teil meiner Reise, die gebuchte und organisierte Reise mit der Transsibirsichen Eisenbahn vorbei.
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