So bin ich dann am nächsten Morgen in ein gemütliches Cafe mit Wifi und habe dort auch meine ganze Zeit bis nach dem Mittagessen verbracht. Ich habe nun eine genaue Vorstellung wie ich von Phnom Penh nach Bangkok komme und dann weiter zu den Inseln sowie anschließend wieder zurück nach Bangkok und zum Flughafen. Am Abend im Hotel habe ich dann die Hotels in Bangkok auch schon gebucht und anschließend meine Sachen gepackt, da ich morgen schon um 7 Uhr abgeholt werde. Ist schon ein wenig komisch auf einmal nen richtigen Reiseplan für die nächsten 10 Tage zu haben. Sonst habe ich ja selten mehr als 3 Tage im voraus geplant.
Hallo Zusammen. Hier möchte ich euch über meine Erlebnisse während meiner Asienreise auf dem laufenden halten. Die Fotos dazu findet ihr unter: http://picasaweb.google.de/108080081879000957873
Samstag, 29. Januar 2011
Phnom Penh
So bin ich dann am nächsten Morgen in ein gemütliches Cafe mit Wifi und habe dort auch meine ganze Zeit bis nach dem Mittagessen verbracht. Ich habe nun eine genaue Vorstellung wie ich von Phnom Penh nach Bangkok komme und dann weiter zu den Inseln sowie anschließend wieder zurück nach Bangkok und zum Flughafen. Am Abend im Hotel habe ich dann die Hotels in Bangkok auch schon gebucht und anschließend meine Sachen gepackt, da ich morgen schon um 7 Uhr abgeholt werde. Ist schon ein wenig komisch auf einmal nen richtigen Reiseplan für die nächsten 10 Tage zu haben. Sonst habe ich ja selten mehr als 3 Tage im voraus geplant.
Freitag, 28. Januar 2011
Von Vietnam nach Kambodscha
Am nächsten Morgen war dann um 7.30 Uhr der Transfer zu meinem Expressboat nach Phnom Penh. Fast pünktlich wurde ich dann auch auf eine Fahrradrichkscha gepackt und es ging los zum Dock. Dort angekommen herrschte erstmal Verwirrung. Die anderen sind zum Boot und ich sollte erstmal zurück zum Hotel. Da die Fahrer kein englisch sprachen hat mir einer sein Handy mit jemandem von der Hotelrezeption gegeben. Die faselte irgendwas von Passport und so. Ich meinte dann, dass ich ganz sicher meinen Reisepass bei mir hätte. Half nix und ich bin wieder zurück zum Hotel, nicht ohne mir schon auszumalen wie ich mein Boot verpasse. Dort angekommen bin ich von der Rickscha runter und dann klärte sich das auch sofort auf. Ich wurde zum falschen Boot gefahren und es wartete auch schon eine andere Fahrradrickscha, deren Fahrer auch ein passendes Hemd der Bootsfirma anhatte. Während ich das mit den Leuten der Rezeption geklärt hatte wurde es auf einmal ziemlich laut. Als ich mich umgedreht hatte, um zu schauen was los war, haben sich die Fahrer angeschrien und der erste ist kurze Zeit später mit Fäusten auf den zweiten los. Das war aber scheinbar nicht genug und dann haben die erst die Planken, auf denen man sitzt rausgenommen und sich damit bekämpft, bevor es mit den schweren Eisenketten mit denen die Rickschas festgeschlossen werden weiterging. Ich hab dann die Leute im Hotel gefragt was los wäre, da ich ja das vietnamesisch nicht verstanden habe. Aber sagen konnte oder wollte mir keiner etwas. Nach 5 Minuten hatte sich die Lage dann beruhigt und ich wurde endlich zum bereits wartenden Boot gefahren. Das fuhr dann auch sofort los.
Während der Fahrt habe ich mich dann nach draußen gesetzt, weil dort die Luft besser war und man auch mehr vom Flußleben sehen konnte. Nachdem wir einige Zeit unterwegs waren haben die Angestellten auch schon Visa- und Ein-/Ausreisformulare ausgeteilt. Diese wurden dann zusammen mit den Pässen und 23 USD eingesammelt. Ich habe dann gefragt, warum der Zuschlag von 3 USD dazukäme und bekam als Antwort, dass es durch den Service schneller gehen würde. Da jeder andere Passagier das scheinbar normal fand habe ich dann auch bezahlt, vor allem wenn es doch einige Zeit spart und 3 Dollar sind jetzt auch nicht viel wenn man bedenkt, dass die Grenzbeamten von Touristen auch gerne mal nen Dollar extra als Stempelgebühr verlangen. Auf der vietnamesischen Seite sind wir dann nur für weniger als 10 Minuten ausgestiegen und schon ging es weiter. Auf kambodschanischer Seite hat es dann etwas länger gedauert, da ja die Visa noch ausgestellt werden musste. Trotzdem waren wir nach weniger als 25 Minuten wieder im Boot und es ging weiter nach Phnom Penh. Auf dem Weg dorthin gab es nicht so viel am Fluß zu sehen, die Fahrt war aber auf jeden Fall besser als die Alternative Bus. Wir sind dann auch wirklich pünktlich um 13 Uhr in Phnom Penh angekommen.
Während der Fahrt habe ich mich dann nach draußen gesetzt, weil dort die Luft besser war und man auch mehr vom Flußleben sehen konnte. Nachdem wir einige Zeit unterwegs waren haben die Angestellten auch schon Visa- und Ein-/Ausreisformulare ausgeteilt. Diese wurden dann zusammen mit den Pässen und 23 USD eingesammelt. Ich habe dann gefragt, warum der Zuschlag von 3 USD dazukäme und bekam als Antwort, dass es durch den Service schneller gehen würde. Da jeder andere Passagier das scheinbar normal fand habe ich dann auch bezahlt, vor allem wenn es doch einige Zeit spart und 3 Dollar sind jetzt auch nicht viel wenn man bedenkt, dass die Grenzbeamten von Touristen auch gerne mal nen Dollar extra als Stempelgebühr verlangen. Auf der vietnamesischen Seite sind wir dann nur für weniger als 10 Minuten ausgestiegen und schon ging es weiter. Auf kambodschanischer Seite hat es dann etwas länger gedauert, da ja die Visa noch ausgestellt werden musste. Trotzdem waren wir nach weniger als 25 Minuten wieder im Boot und es ging weiter nach Phnom Penh. Auf dem Weg dorthin gab es nicht so viel am Fluß zu sehen, die Fahrt war aber auf jeden Fall besser als die Alternative Bus. Wir sind dann auch wirklich pünktlich um 13 Uhr in Phnom Penh angekommen.
Mekongregion
Am nächsten Morgen habe ich dann einen Minibus nach Chau Doc genommen. Zum Glück war der Weg dorthin nicht so weit. Dieses Mal hat der Minibus nämlich wirklich ständig angehalten und alle möglichen Leute angequatscht um so noch ein bisschen Geld nebenbei zu verdienen. Und der Fahrer ist natürlich auch gefahren wie ein Henker. Naja, angekommen bin ich dann trotzdem und da ich wieder der einzige Ausländer war haben sich auch hier wieder die Motorradfahrer auf mich gestürzt. Nach wieder mal harter Verhandlung wurde ich aber auch hier für 15.000 Dong zu meinem Ziel gefahren. Nach dem einchecken habe ich noch versucht den Bootstrip nach Phnom Penh bei dem Bootsunternehmen direkt zu buchen, so dass ich am Ende doch im Hotel gebucht habe, auch wenn die 4 USD Kommission nehmen. Danach bin ich ein wenig durch den Ort gelaufen. Aber viel zu sehen gabs nicht. Das war mir aber schon vorher klar und es ist eh nur der Stop für das Boot.
Sonntag, 23. Januar 2011
Saigon
Am nächsten Morgen bin ich dann recht früh los, weil ich ja erst Travellerschecks eintauschen und dann mein Visum für Thailand beantragen wollte. Das Frühstück im Hotel war dann eher bescheiden, aber egal, war ja kostenlos. Danach wolte ich zu Fuß zur ersten Bank. Leider haben die aber keine Travellerschecks angenommen. Dann bin ich zur zweiten aber dort gings auch nicht. Daraus habe ich zumindest schonmal gelernt, dass ich bei meinem nächsten Trip keine Reiseschecks mehr mitnehme sondern nur noch so 200 USD für den Notfall. Und wenn das nicht reicht kann man überall, sogar am absoluten Arsch der Welt, innerhalb kürzester Zeit Geld mit Western Union bekommen. Da es dann schon leicht spät wurde, habe ich mich vom nächsten Motorradtaxifahrer, der mich angequatscht hat, zum thailändischen Konsulat fahren lassen. Vorher habe ich den natürlich gefragt, ob er weiss wo ich hinwill. Das hat der mir natürlich bestätig aber am Ende wars nicht so und wir mussten 4 Mal anhalten zum fragen. Als er mich dann da rausgelassen hat, meinte er ich soll ihn später bezahlen, wenn er mich zurück fährt. Damit war ich erstmal zufrieden und bin ins Konsulat. Dort hat man mich zuerst gefragt, ob ich schon nen Ticket nach Thailand habe. Da ich irgendwann im Februar mit nem Bus aus Kambodscha komme hatte ich das natürlich nicht. Daher haben die mich dort dann nach nen Rückflugticket gefragt. Das habe ich ja immerhin aber da ich in Saigon nirgends nen Laden gefunden habe der mir das am Vortrag ausdrucken konnte hatte ich das natürlich nicht dabei. Immerhin war das Mädel im Konsulat dann so nett, mich das Ticket dort am Computer ausdrucken zu lassen. Damit konnte ich dann, nachdem die noch die noch ne Fotokopie meiner Kreditkarte gemacht haben, mein Visum beantragen. Leider gab es keinen Expresservice, so dass ich das Visum erst morgen abholen kann und somit nen Tag länger in Saigon bleiben muss. Dafür ist es aber kostenlos, also alles super. Aus dem Konsulat raus hat auch schon der Motorradfahrer gewartet. Ich wollte dann zur Bank und habe ihm das Ziel gesagt. Kaum auf dem Moped drauf wollte er dann wieder über den Preis verhandeln, weil er ja ziemlich lange zur Botschaft rumgeiert ist. Als ich ihm dann gesagt habe, dass er sofort anhalten soll und ich ihm den vereinbarten Preis für die Hinfahrt zahle und dann laufe war er aber natürlich mit meinem Preisvorschlag einverstanden. Er hat mich dann in der Nähe der Bank rausgelassen und ich bin dann schnell hin. Ohne Reispass habe ich dann ne Kopie meines Passes, die Quittung des Konsulats und meinen Führerschein als ID abgegeben. Die Frau am Schalter musste dann erstmal mit ihrer Vorgesetzten sprechen, aber zum Glück hat dann alles geklappt. Danach habe ich mich dann erstmal in ein Cafe gesetzt und die weiteren Tage in Saigon geplant, da ich ja jetzt den ursprünglichen Plan verwerfen musste. Ich habe dann auch nur ein wenig Sightseeing gemacht, da ich ja mehr Zeit habe, und bin dann am Nachmittag wieder zurück ins Hotel um gemütlich im Internet zu surfen. Am Abend bin ich dann wieder zu dem Bia Hoi Ding. Da kam ich sofort mit einem Vietnamesen ins Gespräch. Als ich dem dann erzählt habe, dass ich bei Accenture arbeite haben zwei Mädels gegenüber sofort gesagt, dass die auch mal bei Accenture waren. Wir sind dann ins Gespräch gekommen und es stellte sich heraus, dass die in der Schweiz im Personalwesen gearbeitet haben. Ich hab dann noch länger mit denen gequatscht und kam auch noch mit nen paar anderen Leuten ins Gespräch, so dass aus dem Plan ein Bierchen zu trinken und dann früh ins Bett zu gehen irgendwie nix wurde.
Den Tag drauf musste ich dann relativ früh raus, da ich eine Tour zu den Cu Chi Tunnels gebucht hatte. In der Nähe des Ortes Cu Chi sind einige der Vietcong Tunnel erhalten, in denen die Kommunisten die Amis in einem Guerrillakrieg bekämpft habe. Dort hin ging es mit einem Boot. Ich hatte mir die Fahrt aber irgendwie interessanter vorgestellt. Am Ende waren es doch nur recht langweilige 2,5 Stunden. Dort angekommen waren die Tunnelanlagen schon sehr interessant. Und direkt in der Anlage gab es dann auch einen Schiessstand an dem man mit der AK-47 oder den amerikanischen Waffen aus dem Vietnamkrieg herumballern kann. Da ich aber beim Bund mehr als genug geschossen habe, hab ich das ausgelassen. Am Ende gabs dann noch nen ziemlich propagandistischen Film und anschließend sind wir wieder zurück nach Saigon. Da dann die eine noch offene Sehenswürdigkeit schon geschlossen war habe ich nach dem Essen nur noch den Bus für den nächsten Tag gebucht und danach nur noch die Sachen für morgen vorbereitet.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Nha Trang und Mui Ne
Am nächsten morgen bin ich dann gegen 8 Uhr in Nha Trang angekommen. Der Bus hielt ziemlich zentral, so dass ich nach weniger als 10 Minuten Fußweg bei dem ausgesuchten Guesthouse stand. Dort habe ich auch noch ein brauchbares Zimmer für 8 USD bekommen. Nachdem ich mein Gepäck abgelegt habe bin ich dann gleich zu Rainbow Divers, der Tauchschule, die mir von anderen empfohlen wurde und habe mich für den PADI Open Water Kurs angemeldet. Dieser dauert dann 4 Tage und ist in einen elearning Teil und 2 Tage tauchen im Pool und dann 2 Tage im Meer eingeteilt. Eigentlich wollte ich mir dann gleich den elearning Teil anschauen, hab dann aber doch viel zu viel Zeit mit Facebook und sinnlosem herumgesurfe verbracht. Danach bin ein wenig herumgelaufen und habe mir den Ort angeschaut, inkl. Strand. Leider waren immer noch Wolken am Himmel, so dass ich nicht wirklich lange am Strand saß. Daher habe ich dann noch mit dem Theorieteil des Tauchkurses begonnen. Im Tauchcenter gab es WLAN, so dass ich es mir mit meinem Laptop gemütlich gemacht habe und mit dem Kurs angefangen habe. Ich kam dann auch recht flott voran, so dass ich die nächsten beiden Vormittage nicht ganz so viel zu tun haben werde.Am nächsten Tag habe ich dann am Vormittag weiter die Theorie gepaukt, um entsprechend für die ersten Schwimmbadtauchgänge vorbereitet zu sein. Am frühen Nachmittag gings dann endlich ins Schwimmbad. Das Schwimmbecken sah dann auch interessant aus, der letzte 1 Meter der Höhe war nämlich nicht mit Wasser gefüllt, somit war die maximale Tiefe auch nicht 5,3m sondern nur gut 4. Hat mich ein wenig gewundert. Mein Tauchlehrer hat mir dann aber auch noch erklärt warum: Die Vietnamesen können nämlich alle nicht schwimmen, und damit die beim üben nicht gleich absaufen gibts halt nen Teil wo auch kleine Asiaten stehen kann. Naja, hätte man ja auch bei der Planung berücksichtigen können. Aber so ist halt Vietnam. Im Schwimmbad war ich dann auch der einzige Tauchschüler. War sehr gut. Nur stand dann nicht gleich tauchen sondern erstmal schwimmen auf dem Programm. Man muß nämlich erstmal zeigen, dass man 200 Meter schwimmen kann und auch 10 Minuten auf dem Wasser treiben kann. War natürlich kein Problem. Danach haben wir die Ausrüstung vorbereitet und danach es ging endlich los. War dann schon ein komisches Gefühl unterwasser auf einmal atmen zu können. Die vorgeschriebenen Übungen haben dann ganz gut geklappt, so dass wir zeitig fertig waren. War auch ganz gut, dass Wasser war mit ca. 20 Grad nämlich nicht superwarm, und nach über einer Stunde im Wasser habe ich trotz Neoprenanzug doch ganz schön gefroren. Daher war die anschliessende heiße Dusche im Hotel auch schön angenehm. Ich habe mich dann dazu entschieden mit der Theorie weiterzumachen, damit wir morgen früh eher zum tauchen aufbrechen können. Am Ende war dann nur noch ein Kapitel und der Abschlußstest offen. Daher habe ich dann am Abend auch nur 2 Bier getrunken und bin relativ früh ins Bett.
Am nächsten Morgen habe ich dann schnell das letzte (und zum Glück kürzeste Kapitel) durchgearbeitet und anschließend auch den Abschlußtest mit 90% bestanden. So sind 2 Stunden früher zum Schwimmbad. Da alles wieder ganz gut geklappt hat waren wir dann auch zeitig mit den Übungen durch. Ich bin dann wieder früh ins Bett, da ich am nächsten Morgen schon um 6 Uhr rausmuß, um den Bus zum Boot um 7 zu erwischen.
Ich war dann auch zeitig beim Tauchcenter und von dort gings mit dem Bus zum Hafen und auf das Boot. Dort haben wir, während der Fahrt zum Riff, wieder die Ausrüstung fertig gemacht. Und dann gings auch schon zu meinem ersten Tauchgang, immerhin bis zu 11m tief. Leider hatte ich noch einige Probleme mit der Tarierung (dem Ausgleich zwischen Auf- und Abtrieb zum tauchen auf einer Höhe), so dass ich die Umgebung nicht so richtig genießen konnte. Ich musste eher aufpassen, nix zu berühren und nicht ständig nach oben getrieben zu werden. Aber das kann mit zunehmender Erfahrung und Übung ja nur besser werden. War aber auf jeden Fall beeindruckend und viel besser als das rumgeeier im Pool. Nach ner guten halben Stunde gings dann zurück aufs Boot zur Mittagspause. Danach gings dann an einer anderen Stelle wieder ins Wasser, dieses Mal 40 Minuten. Zurück war ich dann am frühen Nachmittag und dieses Mal musste ich auch nix mehr mit elearning oder so machen.
Am letzten Tag habe ich dann erstmal den Bus gebucht und anschließend noch ein paar Fotos gemacht. Leider war das Wetter nicht so toll, so dass ich nur kurz unterwegs war und dann viel Zeit mit meinem Buch in einem Cafe verbracht habe. Am Abend hieß es dann wieder zusammenpacken, denn der Bus soll mich um 7.45 Uhr abholen.
Am nächsten Morgen war ich dann früh fertig und natürlich kam um 7.45 kein Bus. Das hat dann bis 8.25 Uhr gedauert. Und dann sind wir auch noch ne weitere halbe Stunde durch den Ort geeiert, bevor es endlich Richtung Mui Ne ging. Die Fahrt ging dann mehr oder weniger schnell rum und gegen 14.30 Uhr sind wir dann auch angekommen. Ich habe dann beim zweiten Hotel ein brauchbares Zimmer bekommen und nen Pool gabs auch. Mui Ne ist leider ziemlich teuer, so dass ich dieses Mal 20 USD bezahle und dabei noch nicht mal ne Klimaanlage habe. Aber egal, ich werde ja nur 2 Tage bleiben, um zeitig nach Saigon zu kommen. Nachdem ich dann meinen Kram im Zimmer ausgepackt habe gabs erstmal Mittagessen. Danach habe ich eine Tour zu den Sanddünen am nächsten Tag gebucht und mir dann noch die Fairy Springs, eine Quelle in der Nähe angeschaut. War nicht superspektakulär aber doch recht interessant. Danach habe ich mich an den Pool gelegt und ein wenig gelesen.
Am nächsten Tag habe ich dann den gesamten Vormittag in der Sonne am Pool verbracht und bin dann am frühen Nachmittag zu der Tour. Mit dem Bus sind wir erst zum Teil des Ortes wo die ganzen Fischer ihre Boote liegen haben und anschließend zu zwei großen Sanddünen. War recht interessant anzuschauen. Danach habe ich dann mal wieder alles zusammengepackt und meine Abreise am nächsten Morgen vorbereitet.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Hue und Hoi An
Das mit dem Wetter wurde dann am nächsten Tag leider schlimmer. Es hat den ganzen Tag geregnet, zeitweise ziemlich stark. Dadurch habe ich den Plan mir die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung anzusehen verworfen. Ich wollte dann doch nicht den ganzen Tag auf dem Fahrrad vollgeregnet werden. Ich habe dann mehr oder weniger im Hotelzimmer gegammelt, mit lesen und im Internet surfen. Als ich mir dann den Wettervorhersage für die nächsten Tage angeschaut habe, habe ich am Abend auch den Plan am nächsten Morgen nach China Beach zu fahren verworfen. Das Wetter ist einfach nicht strandtauglich, so dass ich als nächstes Ziel direkt nach Hoi An fahren werde.
Am nächsten Morgen habe ich dann gleich den Bus abgesagt und den Bus nach Hoi An am nächsten Tag gebucht. Wegen dem Wetter habe ich ann auch diesen Tag außer zum Essen im Hotel verbracht. Am Nachmittag habe ich dann einen Anruf von dem Cafe bekommen, in dem ich den Bus gebucht hatte. Leider war der Bus frühmorgens schon ausgebucht, so dass ich den Bus am Mittag nehmen muss. Dieser fährt dann gegen 12.30 Uhr los und ist erst gegen 18 Uhr in Hoi An. Ist nicht so schlimm, aber ich verliere doch fast einen Tag.
Am nächsten Tag konnte ich mir dann ja mit dem packen und frühstücken Zeit lassen. Und als ich dann um Punkt 12.30 Uhr fertig war, kam natürlich kein Bus. Mit 40 Min Verspätung wurde ich dann aber abgeholt und zur Reiseagentur gebracht. Dort hieß es nochmal einige Minuten warten, bevor wir zum Bus gelaufen sind. Es ging dann also mit einer ca. einstündigen Verspätung los, so dass wir erst um 18.30 Uhr in Hoi An waren. Ich bin dann sofort auf Hotelsuche. Dies stellte sich aber dieses Mal als anstregend heraus. Im ersten Hotel hatten die zwar ein Zimmer, dass war mir aber mit 18 USD ein wenig zu teuer, auch wenn das Frühstück in der Rate enthalten war. Ich bin dann bei 4 anderen Hotels vorbei. Die waren aber leider alle ausgebucht. Am Ende bin ich dann also, nach einer guten Stunde Lauferei mit meinem ganzen Gepäck, doch wieder zum ersten Hotel zurück und habe das Zimmer für 18 Dollar genommen. Um diese Zeit war dann auch nur noch ein Zimmer frei, so dass ich auch keine Wahl hatte. Das Zimmer war dann vollkommen ok, es fehlten nur Fenster. Das hat man dann leider auch an der Raumluft gemerkt, es müffelte doch ein wenig feucht. Daher habe ich gleich erstmal die Klimaanlage zum entfeuchten angemacht. War aber keine Dauerlösung, so dass ich am nächsten Tag das Zimmer wechseln wollte. Danach habe ich nach dem Abendessen noch ein wenig die Stadt erkundet und auch bei einigen Schneidern vorbeigeschaut, weil ich mit dem Gedanken gespielt hatte mir hier ein paar Hemden maßscheindern zu lassen. Ich hatte ja von einigen anderen Travellern gehört, dass Hoi An dafür bekannte wäre und es außerdem günstig sein sollte. Dies stand so auch im Lonely Planet. Beim durchschauen ist mir dann aber aufgefallen, dass die Qualität meistens nicht die Beste war. Muß ich also am nächsten Tag mal zu den etwas teureren Läden. Dann wollte ich zurück zum Hotel. Nur habe ich mich dabei total verlaufen. Eigentlich dachte ich, ich hätte mich in einem Rechteck bewegt und müsste daher nur einmal rechts abbiegen um wieder zum Fluß zu kommen, der Landmarke an der man sich dann sehr einfach orientieren kann. Hat nicht geklappt, so dass ich dann im nächsten Laden mal gefragt habe. Und da stellte ich dann fest, dass ich in die entgegengesetzte Richtung bin. Da kann ich langen nach dem Fluß suchen.
Den nächsten Tag habe ich dann nichts mehr besonderes gemacht, bevor mich um 17.30 Uhr ein Taxi für den Nachtbus abholen sollte. Und erstaunlicherweise war der Fahrer diesmal sogar einige Minuten zu früh, unglaublich. Im Reisebüro habe ich dann noch 15 Minuten warten müssen bevor der Nachtbus nach Nha Trang, meinen nächsten Ziel, kam. Der Bus war zum Glück nicht ganz voll und ich habe noch einen brauchbaren Platz bekommen, wenn mir auch sofort aufgefallen ist, dass das keine wirklich erholsame Nacht werden wird. Ich habe dann mit einigen Mitreisenden gequatscht und dann mit meinem nächstes Buch angefangen, bis die aufeinmal um halb 9 das Licht ausgemacht haben. Nach einigem hin und her, der Fahrer verstand kaum englisch, wurden dann immerhin die Leselampen angeschaltet, so dass ich noch ein wenig weitergelesen habe. Dann habe ich mich aber trotzdem relativ früh schlafen gelegt. Hat nur halb geklappt, vor allem da ich irgendwann von einem plätschernden Geräusch wachgeworden bin. Dann habe ich mich umgeschaut und meinen Augen nicht getraut. Der Bus hatte ja eine Toilette, die war aber am zugeschlossen, weil sonst muss man die ja sauber machen. Und was macht der eine, ältere Vietnamese. Pisst einfach hinten gegen die Tür auf die untere Trittstufe. Das ist dann natürlich nicht nur mir, sondern auch den anderen Travellern aufgefallen. Aber alle waren irgendwie sprachlos. Nach kurzer, ungläubiger Diskussion über das Geschehen haben wir dann weitergepennt und auf einmal, ca. ne dreiviertel Stunde später, wiederholt sich das ganze Spektakel. Kurze Zeit später hatten wir dann gegen 11 die letzte, vierzigminütige Pause. Komische Zeit zum Abendessen, aber macht hier scheinbar jeder Bus so. Ich habe dann versucht die Zeit zum einschlafen zu nutzen. Hat natürlich nicht so super geklappt, und so habe ich dann die ganze Nacht mit einem ständigen Wechsel von wach zu leichtem Schlaf gewechselt. War nicht wirklich erholsam, und nach dem Erlebnissen wohl auch mein letzter Nachtbus.
Mittwoch, 5. Januar 2011
Halong Bay
Nach 2 Stunden im Bus gabs dann eine kurze Pause, offiziell damit sich der Fahrer ausruhen kann. Es hat sich dann aber gleich gezeigt, dass es eher ums Souvenirkaufen ging. Wir mussten nämlich alle des Bus verlassen und sind in einen großen Laden gekommen. Naja, für 20 Minuten war das ganz angenehm. Dabei hat sich gezeigt, dass wir mit Abstand den besten (vor allem neuesten) Bus hatte. Bisher scheine ich mich mit dem Touroperator also richtig entschieden zu haben. Nach weiteren 2,5 Stunden Fahrt sind wir dann in Halong City, der Hafenstadt des Bootes, angekommen. Hier gings auch zeitig auf ein kleines Transportboot, welches uns zum eigentlichen Boot gebracht hat. Nach der sogenannten "Kreuzfahrt" in China habe ich ja nicht so viel von einem Tourboot für ein paar Tage erwartet. Aber was ich gesehen habe hat dann doch alle Erwartungen bei weitem übertroffen. Es gab relativ großes Zimmer mit bequemem Bett und sogar ein richtiges Badezimmer.
Nachdem ich meinen Kram aufs Zimmer gebracht habe gabs dann auch gleich Mittagessen. Vietnamesisch mit viel Seafood. Das Essen war sehr gut, aber die Getränkepreise waren natürlich recht hoch. Das ist aber bei allen Touren so. Am Nachmittag stand dann noch Sightseeing an. Wir haben erst eine Höhle besucht und sind anschließend auf eine Insel mit recht hohem Berg und somit gutem Aussichtspunkt gegangen. Leider war das Wetter den ganzen Tag recht neblig und bewölkt, so dass die Sicht sehr schlecht war. Ich hoffe das wird die nächsten Tage besser. Danach gings wieder zurück aufs Schiff. Da es sehr kalt war konnte sich keiner zum schwimmen durchringen. Wir haben dann nur den Welcome Drink mit "Fresh Fruits" genossen. Wobei die Früchte leider nur aus Ananas bestanden und somit ein wenig entäuschend waren. Dafür war das Abendessen dann wieder um so besser. Nach der Suppe gab es alles mögliche an Meeresfrüchten (Gambas, Muscheln und Krabben). Als ich dann schon den Nachtisch erwartet habe fingen aber die eigentlichen Hauptgerichte erst an. Alles war sehr gut und mehr als reichlich. Nach Indien, was ja angeblich so tolles Essen hat, ist Vietnam was Essen angeht einfach nur ein Paradies. Abends stand dann eigentlich noch fischen auf dem Programm, nur leider war nicht wirklich was anzulocken, so dass das nichts wurde und wir alle relativ früh ins Bett sind.
Am nächsten Morgen mussten wir dann unser Zeug zusammenpacken, da dass Boot mit den Leuten die nur eine Übernachtung gebucht hatte zurück nach Halong City fährt. Wir sind dann auf ein sehr kleines Boot gewechselt. Zuerst sind wir dann zu einer floating Village, dass sind die Dörfer, die auf Fässern auf dem Wasser treiben. Hier leben die Fischer mit ihren Familien um nicht jeden Abend zurück nach Halong City fahren zu müssen. Dort sind wir mit dem Kajak ein wenig durch das Dorf gepaddelt. Anschließend gings zu einer anderen Ecke mit einigen Höhlen bzw. Höhlendurchgängen. Hier mussten wir erstmal Wasser aus dem einen Kajak lassen, da es sich während der Fahrt mit Schiff irgendwie voll Wasser gesogen hatte und wir am Anfang sehr tief saßen. Auch hier war wieder alles wind- und wellengeschützt, so dass angenehmes paddeln möglich war. Am Ende sind wir noch in eine Höhle reingefahren. Stellte sich leider als schlechte Idee heraus, die Strömung war nämlich sehr stark und außerdem war es sehr flaches Wasser. Auf jeden Fall wurde das Kajak, in dem ich zusammen mit dem Guide saß, dann gegen die Felswand gedrückt und ist gekentert. Das Wasser war zum Glück recht warm und da ich auch schnell meinen wasserfesten Beutel mit der Kamera gefunden habe war das auch halb so schlimm. Die Kamera hat dabei zwar einige Wassertropfen abbekommen, funktioniert aber weiterhin einwandfrei. Diese Schutzüberzug aus Kunststoff hat sich echt gelohnt. Ich habe mich dann aber doch darüber geärgert, dass ich zu faul war in meine Boardshorts und das Rashie zu wechseln. So war nämlich einer meiner Klamottensätze naß und dreckig. Naja, muss ich dann in Hue waschen lassen. Nachdem ich mich umgezogen habe gabs dann auch gleich Mittagessen. Dieses war auch mal wieder reichlich, wenn auch die Abwechslung ein wenig vermisst wurde. Aber eigentlich kann ich jeden Tag Garnelen und Fisch essen, so dass mich das nicht weiter gestört hat. Nach dem Essen haben wir noch eine Perlenfarm besucht. War ganz interessant zu sehen, wie das alles funktioniert, aber die Preise sind im Vergleich zu anderen Orten in Vietnam doch ganz schön happig. Von der Perlenfarm sind war dann wieder zurück zum Startpunkt vom Morgen, wo wir ein anderes großes Boot getroffen haben, dass neue Touristen aus Hanoi gebracht hat. Hier werden wir auch übernachten. Das Boot war dann schon ein wenig älter, aber die Zimmer waren wieder richtig gut, mit renovierten Badezimmern. Das Essen war dann wieder gut, aber so ziemlich genau das gleiche, was es am vorherigen Tag schon zum Abendessen gab. Trotzdem war es wieder sehr gut.
Am nächsten Morgen sind wir dann nach dem Frühstück zurück Richtung Halong City gefahren. Aktivitäten gabs keine mehr und da das Wetter immer noch neblig und bewölkt war konnte ich auch keine tollen Fotos machen. Aber so konnte man in der Zeit ganz nett mit den Mitreisenden plaudern. In Halong City gabs dann noch Mittagessen bevor uns ein Minibus zurück nach Hanoi gebracht hat. Dort bin ich kurz in das Guesthouse zurück, um mein Gepäck abzustellen und was essen zu gehen. Dann hab ich noch schnell Emails gecheckt, bevor ich zum Bahnhof bin. Um 19 Uhr ging nämlich mein Nachtzug nach Hue. Die Entscheidung nicht noch einen extra Tag in Hanoi zu verbringen war dann auch genau richtig. Es war nämlich auf einmal total kalt dort. Und Hue liegt viel weiter südlich, so dass es dort wieder angenehm warm sein wird.
Hanoi
Den besseren Standard im Land hat man dann auch daran gesehen, dass es endlich mal wieder Wifi gab. Das war ja in Indien gänzlich unbekannt. Und das erste Essen war auch richtig gut. Soweit ist Vietnam schonmal super.
Am nächsten Morgen habe ich dann erstmal das Zimmer gewechselt, denn meins hatte das Badezimmer mal wieder am Gang. Und eins direkt am Zimmer dran war mir dann den extra Dollar doch wert. Dann habe ich den Rest des Tages mit bloggen, surfen und Kaffeetrinken verbracht. Außerdem habe ich meine weiteren Ziele in Vietnam geplant und noch meine 3 Tagestour zur Halong Bay gebucht. Ich hab im Reiseforum eine guten Anbieter gefunden dessen Bewertungen bei Tripadvisor auch richtig gut waren. Und ganz zufällig bot das Hostel auch diesen Anbieter an, so dass ich mir das durch die Stadt eiern sparen konnte.
Dafür konnte ich dann am nächsten morgen weiter mit dem Sightseeing machen. Ich bin ein wenig durch das Old Quarter gelaufen und habe mir das Leben dort angeschaut. Ist schon sehr interessant. Das einzige Problem dort ist halt, dass es absolutes Touriquartier ist und somit viele Straßenverkäufer natürlich wieder versuchen an den Touris extra zu verdienen. Danach hatte ich dann alles meiner Meinung nach Wichtige in Hanoi gesehen. Und da es eh angefangen hat zu regnen bin ich dann auch relativ früh zurück ins Hostel
Flug nach Vietnam
Eigentlich hatte ich mich ja auf einen längeren Nachtflug gefreut. Im Flieger ist mir dann aber schnell aufgefallen, dass Malaysia ja 2,5 Std vor Indien ist. Somit hatte ich nach dem Abendessen nur 3-4 schlechte Stunden Schlaf und das Boardentertainment konnte ich deswegen auch nicht nutzen. Aber immerhin hatte ich viel Beinfreiheit, da ich für beide Flüge Notausgangsitze bekommen habe. Wir sind dann auch pünktlich in Kuala Lumpur gelandet und so hatte ich 3,5 Stunden Zeit zum überbrücken. Immerhin gabs kostenloses Internet, so dass die Zeit gut rumging. Außerdem wollte ich ja zeitig mein Buch fertig lesen, da ich wegen dem neuen Buch vom Flughafen in Mumbai ja neben den Lonely Planets jetzt 3 Bücher mit mir rumschleppe wodurch mein Handgepäck ziemlich schwer geworden ist.
Danach gings dann zeitig zum 2. Flieger. Dies war eine uralte Boeing. Dadurch gabs überhaupt keine Boardunterhaltung, noch nicht mal in der Business Class. So konnte ich aber in Ruhe mein Buch weiterlesen und meinen Ipod hatte ich ja extra noch geladen, so dass ich zumindest Musik hatte. Das gute an dem Flug war dann aber das Essen. Scheinbar haben die wegen der fehlenden Boardunterhaltung das gesparte Geld darin investiert. Ich hatte Garnelen mit Reis. Die haben super geschmeckt und zusätzlich gabs noch ne kleine Packung Ferrero Roché.
Irgendwann habe ich mich dann mit meiner Sitznachbarin ein wenig unterhalten, einer älteren Dame aus Australien. Und lustigerweise wohnt die genau in dem Vorort, in dem ich damals in Adelaide auch gewohnt habe.
Der Flieger ist dann pünktlich in Hanoi gelandet. Ich war ja bezüglich der Visasache ein wenig nervös, weil das Auswärtige Amt in den Reise- und Sicherheitshinweisen von Vietnam noch geschrieben hatte, dass das Visa on Arrival nicht immer funktioniert. Aber alles umsonst, die Ausgabe und dann auch die Immigration Control ging sehr schnell. Mein Gepäck hatte ich dann auch zeitig und so bin ich kurz zu nem Geldautomaten und habe anschliessend die offiziellen Minibusse zum Stadtzentrum gesucht und auch gefunden. Die einstündige Fahrt war mit 2 USD auch recht günstig. Und dabei ist mir dann sofort der sehr positive Unterschied zu Indien aufgefallen. Die Straßen waren sauber und in gutem Zustand und das Land wirkt entwickelt. Auch sieht man wieder normale Autos, nicht nur Kleinstwagen und indische Fabrikate.
Danach gings dann zeitig zum 2. Flieger. Dies war eine uralte Boeing. Dadurch gabs überhaupt keine Boardunterhaltung, noch nicht mal in der Business Class. So konnte ich aber in Ruhe mein Buch weiterlesen und meinen Ipod hatte ich ja extra noch geladen, so dass ich zumindest Musik hatte. Das gute an dem Flug war dann aber das Essen. Scheinbar haben die wegen der fehlenden Boardunterhaltung das gesparte Geld darin investiert. Ich hatte Garnelen mit Reis. Die haben super geschmeckt und zusätzlich gabs noch ne kleine Packung Ferrero Roché.
Irgendwann habe ich mich dann mit meiner Sitznachbarin ein wenig unterhalten, einer älteren Dame aus Australien. Und lustigerweise wohnt die genau in dem Vorort, in dem ich damals in Adelaide auch gewohnt habe.
Der Flieger ist dann pünktlich in Hanoi gelandet. Ich war ja bezüglich der Visasache ein wenig nervös, weil das Auswärtige Amt in den Reise- und Sicherheitshinweisen von Vietnam noch geschrieben hatte, dass das Visa on Arrival nicht immer funktioniert. Aber alles umsonst, die Ausgabe und dann auch die Immigration Control ging sehr schnell. Mein Gepäck hatte ich dann auch zeitig und so bin ich kurz zu nem Geldautomaten und habe anschliessend die offiziellen Minibusse zum Stadtzentrum gesucht und auch gefunden. Die einstündige Fahrt war mit 2 USD auch recht günstig. Und dabei ist mir dann sofort der sehr positive Unterschied zu Indien aufgefallen. Die Straßen waren sauber und in gutem Zustand und das Land wirkt entwickelt. Auch sieht man wieder normale Autos, nicht nur Kleinstwagen und indische Fabrikate.
Indien im Allgemeinen
Ich habe ja im Vorfeld viel von Indien gehört. Und da vieles nicht unbedingt positiv war, hatte ich ja schon so einige Vorurteile. Aber es war dann zum Glück doch besser als erwartet (wie heißts so schön auffer Arbeit immer: alles Expectation Management). Was aber auf jeden Fall stimmte war, dass Indien einfach anders ist. Es ist außerhalb der Businesszentren von Delhi oder Mumbai, unheimlich dreckig. Das ist mir vor allem in Varanasi aufgefallen, wo ich mich ja eigentlich auf meine Flipflops gefreut hatte. Nur leider war der Weg entlang des Ganges so ekelhaft, dass ich doch ständig meine Turnschuhe anhatte. Die Flipflops mussten dann bis Mumbai warten. Das mit dem Dreck liegt daran, dass die Leute ihren Müll halt einfach auf die Straße oder aus dem Zug / Bus werfen. Mülleimer kennt man nur in einigen Gegenden von Mumbai. In den anderen Orten wird der Müll dann regelmäßig von Leuten zusammengekehrt.
Der ganze Müll macht es dann immerhin für die vielen streunenden Tiere einfacher zu überleben. Neben Kühen und Hunden, was ich in Indien ja erwartet hatte, gibt es noch Wildschweine, Ziegen, Katzen und Affen. Und die Parks sind voller Vögel, Streifenhörnchen und Insekten.
Und was mich am meißten verwundert hat ist die schlechte Infrastruktur. Ich hatte ja China und Indien eigentlich auf einer Stufe erwartet, aber beide Länder trennen Welten. Auch in China gibt es auf dem Land bittere Armut und kaum vorhanden Infrastruktur, die Landwirtschaft ist häufig noch Handarbeit. Aber die Städte in China sind sehr gut entwickelt, auch was die Anzahl und Größe der Autos angeht. Aber Indien ist die Infrastruktur größtenteils erbärmlich. Die Straßen sind übersäht mit Schlaglöchern, die Waggongs der Bahnen uralt. Die Häuser sehen oftmals aus, als ob sie verotten und neu gebaut wird eigentlich nirgends. Die Autos, die man sieht, sind entweder aus indischer Produktion mit alter Technik oder Kleinstwagen aus Asien. Wobei außerhalb der großen Städte kaum Autos unterwegs sind. Die Menschen nutzen hauptsächlich Motoräder. Außerdem werden viele Waren noch von Menschenkraf auf Handkarren ausgeliefert. Und auch in den Städten leben viele Menschen in bitterer Armut. Man wird ständig von irgendwelchen Bettlern angebettelt, diese sind manchmal auch noch unheimlich penetrant und scheinen das Wort nein nicht zu kennen.
Und viele Geschäftsleute und fast alle Taxi- und Rickschafahrer denken sich, dass man bei Weißen ja aus Prinzip schon nen wesentlich höheren Preis verlangen kann. Zwar ist es vor allem bei Getränken nicht überall so schlimm, aber bei Taxen und Rickshas ist es auf Dauer schon enorm nevig. Und dann sind außerhalb von Mumbai Stromausfälle auf der Tagesordnung.
Was außerdem so schlimm ist, ist die nicht vorhandene Servicekultur. Wenn irgendwo 9 Uhr als Öffnungszeit steht dann heißt das, dass gegen 9 (meistens etwas später) der erste Mitarbeiter kommt und mal anfängt den Laden für Kunden vorzubereiten. Einmal saß ich als einziger Kunde 5 Minuten in einem Cafe und keiner der 5 Mitarbeiter kam auf die Idee mich zu bedienen. Das wurde mir dann auch zu blöd und ich bin wieder gegangen.
Der ganze Müll macht es dann immerhin für die vielen streunenden Tiere einfacher zu überleben. Neben Kühen und Hunden, was ich in Indien ja erwartet hatte, gibt es noch Wildschweine, Ziegen, Katzen und Affen. Und die Parks sind voller Vögel, Streifenhörnchen und Insekten.
Und was mich am meißten verwundert hat ist die schlechte Infrastruktur. Ich hatte ja China und Indien eigentlich auf einer Stufe erwartet, aber beide Länder trennen Welten. Auch in China gibt es auf dem Land bittere Armut und kaum vorhanden Infrastruktur, die Landwirtschaft ist häufig noch Handarbeit. Aber die Städte in China sind sehr gut entwickelt, auch was die Anzahl und Größe der Autos angeht. Aber Indien ist die Infrastruktur größtenteils erbärmlich. Die Straßen sind übersäht mit Schlaglöchern, die Waggongs der Bahnen uralt. Die Häuser sehen oftmals aus, als ob sie verotten und neu gebaut wird eigentlich nirgends. Die Autos, die man sieht, sind entweder aus indischer Produktion mit alter Technik oder Kleinstwagen aus Asien. Wobei außerhalb der großen Städte kaum Autos unterwegs sind. Die Menschen nutzen hauptsächlich Motoräder. Außerdem werden viele Waren noch von Menschenkraf auf Handkarren ausgeliefert. Und auch in den Städten leben viele Menschen in bitterer Armut. Man wird ständig von irgendwelchen Bettlern angebettelt, diese sind manchmal auch noch unheimlich penetrant und scheinen das Wort nein nicht zu kennen.
Und viele Geschäftsleute und fast alle Taxi- und Rickschafahrer denken sich, dass man bei Weißen ja aus Prinzip schon nen wesentlich höheren Preis verlangen kann. Zwar ist es vor allem bei Getränken nicht überall so schlimm, aber bei Taxen und Rickshas ist es auf Dauer schon enorm nevig. Und dann sind außerhalb von Mumbai Stromausfälle auf der Tagesordnung.
Was außerdem so schlimm ist, ist die nicht vorhandene Servicekultur. Wenn irgendwo 9 Uhr als Öffnungszeit steht dann heißt das, dass gegen 9 (meistens etwas später) der erste Mitarbeiter kommt und mal anfängt den Laden für Kunden vorzubereiten. Einmal saß ich als einziger Kunde 5 Minuten in einem Cafe und keiner der 5 Mitarbeiter kam auf die Idee mich zu bedienen. Das wurde mir dann auch zu blöd und ich bin wieder gegangen.
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